Sie sind hier: Startseite
Weiter zu: Medien Tätigkeit Berichte Kurse Prospektion Online-Shop Metallsuche Kriminalistik Literatur Kontakt
Allgemein: Impressum Datenschutz

Suchen nach:

Archäologische Metallortung

Aktuelles



Katsching! Einzigartiger Münzschatz in Zug entdeckt

Die 23 Silber- und Bronzemünzen aus keltischer und römischer Zeit sind über 2000 Jahre alt.
(Bilder: Res Eichenberger)

Quellenhinweis: REDAKTIONRedaktion zentralplus 25.02.2021, 11:36 Uhr
https://www.zentralplus.ch/katsching-einzigartiger-muenzschatz-in-zug-entdeckt

Bei Erkundungsgängen im Kanton Zug haben Archäologen einen schweizweit einzigartigen Münzschatz aufgespürt. Die Entdeckung besteht aus 20 Silber- und 3 Bronzemünzen aus keltischer und römischer Zeit. Laut dem Inventar der Fundmünzen der Schweiz ist das in Zug aufgefundene Ensemble aufgrund seiner Zusammensetzung wissenschaftlich äusserst bedeutend. Die vielfältigen Motive auf den Münzen sind eine Art «Instagram der Antike».

Der Fund wurde im Januar 2020 im Rahmen von Prospektionsarbeiten in einem abgelegenen Waldstück zwischen Zug und Walchwil gemacht, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. «Es könnte sich um den Inhalt einer vor rund 2000 Jahren verloren gegangenen Börse handeln», so die Vermutung. Das aufgefundene Geld stammt aus dem 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. und setzt sich im Wesentlichen aus keltischen Silbermünzen und römisch-republikanischen Silber- und Bronzemünzen zusammen.

«In der Schweiz ist bislang nur ein einziger weiterer Mischfund von keltischen Silbermünzen und republikanischen Denaren entdeckt worden», so der Kanton. Bei den 11 keltischen Geldstücken handle es sich um so genannte «Obole» (Kleinsilberstücke). Sie stammen aus Noricum, einem keltischen Königreich, welches einst grosse Teile des heutigen Österreichs, das Burgenland und Teile von Westungarn umfasste. Die 12 römischen Münzen setzen sich zusammen aus 8 Silber-Denaren, 1 Silber-Quinar sowie 3 Bronzemünzen, darunter das jüngste Fundstück das um 15–9/7 v. Chr. in Nemausus, dem heutigen Nîmes (Frankreich), geprägt wurde.

Münzen als Massenmedium
«Der Fund stösst nicht nur in wissenschaftlichen Kreisen auf grosses Interesse, sondern dürfte wegen der vielfältigen Motive auf den Münzen auch das breite Publikum faszinieren», so Amtsleiter Stefan Hochuli.

Römische Münzen dienten nicht nur als Zahlungsmittel, sondern waren auch ein beliebtes Massenmedium zur Kommunikation zwischen den Regierenden und der Bevölkerung im weitläufigen Reich sowie den teilweise fernab des italischen Kernlands im Einsatz stehenden Legionen.

So sind im Fund aus dem Kanton Zug neben Bildnissen von Gottheiten, auch eine Galeere (Kriegsschiff), ein Legionsadler, ein von vier Pferden gezogener Triumphwagen, militärische Feldzeichen oder ein an einer Palme angekettetes Krokodil zu erkennen, das für die Unterwerfung Ägyptens steht. Laut Hochuli konnte die römische Führungselite in den Münzbildern ihre politischen und religiösen Anschauungen und militärische Erfolge vermitteln oder sich selbst darstellen, eine Art «Instagram der Antike».

«Instagram der Antike». Münzen dienten auch als Massenmedium zur Kommunikation zwischen der römischen Führungselite und der Bevölkerung.
Zu oben stehendem Bild in der Mitte, schreibt das Amt für Denkmalpflege: «Instagram der Antike». Münzen dienten auch als Massenmedium zur Kommunikation zwischen der römischen Führungselite und der inner- und ausserhalb des italischen Kernlandes lebenden Bevölkerung und den im Einsatz stehenden Legionen: Gottheit Roma (symbolisiert den römischen Staat oder die Stadt Rom); Reiter mit Palmzweig (Sinnbild für den Sieg) auf galoppierendem Pferd; ein von vier Pferden gezogener Triumphwagen; Galeere (Kriegsschiff) ); Tempel; Stier (Sinnbild für Kraft); Legionsadler und militärische Feldzeichen; Göttin Victoria (personifiziert den Sieg) mit Kranz und Palmzweig vor einem Altar, der mit Girlanden geschmückt ist und oben von einer Schlange umwunden wird; ein an eine Palme gekettetes Krokodil; ein von zwei Pferden gezogener Streitwagen (Biga).

In den Münzbildern kommunizierte die Führungsschicht in Rom ihre militärischen Erfolge, so schreibt der Kanton. Das an eine Palme gekettete Krokodil steht für die militärische Unterwerfung Ägyptens – das Land am Nil wird durch das Krokodil symbolisiert und die Palme ist ein altes Sinnbild für den Sieg. Aus der Zeit dieser Ereignisse stammen die beiden «Legionsdenare» des Marcus Antonius. Sie zeigen auf der einen Seite eine Galeere (Kriegsschiff) und auf der anderen einen Legionsadler und Feldzeichen. Die Münzen waren im Vorfeld der Seeschlacht von Actium (31 v. Chr.) zur Bezahlung der Soldaten massenhaft in den Feldlagern geprägt worden. Nachdem die Flotten des Antonius und der Kleopatra bei Actium von Octavian, dem späteren Kaiser Augustus, besiegt worden waren, fiel Ägypten an das Römische Reich.




Verborgene Schätze: Der Hobby-Archäologe - Ein Beitrag von "+41"


Link: telezueri.ch/41-das-schweizer-reportagemagazin
Bild: https://www.telebaern.tv/41-das-schweizer-reportagemagazin


Römischer Münzschatz auf dem Zugerberg entdeckt

Gut versteckt in einem abgelegenen Waldstück auf dem Zugerberg: Zwölf römische Silbermünzen geprägt zwischen 241 und 255 nach Christus. Erkennbar sind die mit Strahlenkrone bekränzten Büsten der Kaiser Gordian III., Volusian und Valerian I. sowie die auf einer Mondsichel ruhende Büste der Kaiserin Otacilia Severa (Ehefrau von Philipp I.). Die sichtbaren Münzrückseiten zeigen die Gottheiten Sol mit Globus, Jupiter mit Zepter und Blitzbündel, Mars mit Speer und Schild, Concordia sitzend mit Opferschale und Füllhorn sowie Victoria mit Palmzweig und Schild, unter dem ein Gefangener am Boden sitzt. (Bild: PD)

(vv/pd) In einem abgelgegenen Waldstück auf dem Zugerberg wurden römische Münzen gefunden. Die Münzen lagen eng beieinander, was darauf hinweise, dass sie sich ursprünglich in einem Behältnis aus einem vergänglichen Material befunden haben dürften, zum Beispiel in einem Beutel aus Stoff oder Leder oder in einem Holzgefäss, schreibt die Direktion des Innern in einer Mitteilung. Die Münzen wurden im Namen verschiedener Kaiser und einer Kaiserin geprägt und können in die Zeit zwischen 241 und 255 nach Christus datiert werden. Bei den zwölf Münzen handelt es sich um sogenannte Antoniniane.
Der Antoninian wurde unter Kaiser Caracalla im Jahre 215 nach Christus als Zahlungsmittel eingeführt und besass zu Beginn seiner Ausprägung ein Sollgewicht von 5,1 Gramm. Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung im 3. Jahrhundert erfuhr er eine derart drastische Entwertung, dass er gegen Ende des Jahrhunderts nur noch eine kleine Kupfermünze war, die kaum noch Silber enthielt. Die Münzen vom Zugerberg besitzen ein Durchschnittsgewicht von 3,45 Gramm. Dass die älteste Münze nur gerade 14 Jahre älter als die jüngste ist, lässt sich leicht mit der fortschreitenden Abnahme des Silbergehalts dieser Münzen erklären. Die älteren Geldstücke mit höherem Silbergehalt verschwanden jeweils rasch aus dem Umlauf und wanderten in die Spartöpfe oder in den Schmelztiegel. Die zwölf Münzen vom Zugerberg dürften kurz nach dem Jahre 255 versteckt worden sein, um sie später wieder hervorzuholen.
Die Bestimmung der damaligen Kaufkraft der Münzen sei sehr schwierig, da sich die überlieferten Angaben auf unterschiedliche Zeitpunkte und Regionen beziehen würden, schreibt die Direktion des Innern. Der «Schatz» auf dem Zugerberg stellte sicherlich keinen enorm hohen Betrag dar, umso mehr ist er geschichtlich von grossem Interesse. «Der Fund ist für den Kanton Zug einzigartig und ein wichtiges Zeugnis für den lokalen römischen Geldumlauf in einer politisch unruhigen und wirtschaftlich unsicheren Zeit», so Stefan Hochuli, Leiter Amt für Denkmalpflege und Archäologie.

Quelle: https://www.luzernerzeitung.ch/13.11.2019

Metalldetektorsuche – Fluch oder Segen für die Archäologie?
Ein Beitrag von Bluewin veröffentlicht am 09.05.2019

Der neue XP DEUS ORX

XP ORX mit 24 x 13cm Elliptischer Doppel-D Spule

Der neue XP Detektor ORX übernimmt einige Kernstücke seines großen Bruders dem XP Deus und kommt mit neuer gestalteter Benutzeroberfläche.

Die Entwickler dieses hervorragenden Detektors legten ihren Fokus auf eine einfache Bedienung, hohe Suchleistungen und dem einzigartigen, geringen Gewicht. Die Benutzeroberfläche wirkt sehr schön aufgeräumt, ist übersichtlich und logisch angeordnet, so dass die Bedienung nahezu instinktiv erfolgen kann. Mit seinen sensationellen 770g ist der ORX ein Leichtgewicht und aktuell der leichteste Detektor am Detektorenmarkt! Durch seine Verstrebungen am oberen Gestängeteil und dem mittleren Gestänge aus Luftfahrt-High-Tech-Aluminium ist der ORX gleichzeitig äusserst robust produduziert.

Spezialkurs Forensisches Institut Zürich – Metallortung XP DEUS

DEUS V5.2 jezt lieferbar. ( Software, Spulen und Zubehör)


Das Softwareupdate V5.2 steht zum download bereit.

Neu im Sortiment XP-MI6 Pinpointer und die neuen XP DEUS HF DD Suchspulen.







Metalldetektoren und Prospektionen

Der Bereich Metalldetektoren umfasst die Beratung, Verkauf und Reparaturen von Metalldetektoren für den archäologischen Einsatz.

Eine weitere Dienstleistung ist die Geländeprospektion die ich in Zusammenarbeit mit den zuständigen Kantonsarchäologen durchführe. Für diese Einsätze: Absuchen von Bauflächen, antike Siedlungsplätzen, alte Verkehrswege, historischen Passübergängen etc. setze ich den Bedürfnissen entsprechende Ortungssysteme ein.

Kontakt und Information


Romano Agola
Chemin du Crêt 15
1454 L'Auberson
Tel. +41(0)79 302 00 84
r.agola@bluewin.ch


© designed & created by Romano Agola


Impressum


Ihr Partner für Webdesign und Hosting
by oliver nagel

NÄG-COMPUTER.COM